Ihr professioneller Kammerjäger für Frankfurt und Umgebung  069 - 66 55 42 22

Startseite        Das Unternehmen         Dienstleistungen         Kontakt

Geschäftskunden     Privatkunden     Lexikon     Partner     Schimmelbekämpfung  Schulungen     Karriere     Infomaterial     24h-Versprechen     F & E

Webdesign und Suchmaschinenoptimierung made by Sellways.net

© Preventa. Alle Rechte vorbehalten.

Impressum                    • Sitemap

Schädlingslexikon

Amerikanische Schabe

(Periplaneta americana)

Bei den etwa 38 mm großen, rotbraunen und mit einem rotgelben Halsschild sowie mit zwei dunkelbraunen Flecken versehenen Amerikanischen Schaben sind beide Geschlechter flugfähig. Nachdem die Eipakete von wenigen Stunden bis hin zu sechs Tagen herumgetragen wurden, werden diese in den Ritzen und Ecken fixiert und anschließend mit Papierstückchen, Holzspänen oder anderen Materialien zum Zweck der Tarnung und des Schutzes bedeckt. Nach etwa ein bis zwei Monaten schlüpfen die Larven. Die Entwicklung zum ausgewachsenen Tier dauert in etwa ein Jahr. Die Amerikanische Schabe ist sehr wärmeliebend. Als Allesfresser ernähren sich die Amerikanischen Schaben von organischem Material jeglicher Art, zum Beispiel von Leder, Papier und Gewebe. Am liebsten mögen die Schaben weiche, faulende und feuchte Stoffe und Lebensmittel. Der Schaden entsteht durch die Verbreitung und Verschmutzung mit Krankheitskeimen und Fäulniserregern. So werden zum Beispiel die Krankheiten Milzbrand, Tuberkulose und Salmonellose übertragen.


Das wichtigste Kriterium zur erfolgreichen Schabenbekämpfung ist die rechtzeitige Detektion der Schädlinge. Klebefallen, die mit speziellen Lockstoffen versehen sind, eignen sich bestens zum Feststellen eines Befalls. Die Bekämpfung erfolgt mit Hilfe von Sprüh-Insektiziden und Fraßködern. Da die Fraßgift-Beköderung umweltfreundlicher ist, wird diese von der Preventa in Frankfurt bevorzugt angewendet, wenn möglich. Bei der Schabenbekämpfung führen nur regelmäßige Maßnahmen/Kontrollen zum langfristigen Erfolg. Preventa in Frankfurt berät Sie gerne.


Braunbandschabe

(Supella Longipalpa)

Die Braunbandschabe wird etwa 11 mm groß. Sie ist hellkastanien- bis dunkelbraun und die Flügeldecken sind mit zwei hellen Querstreifen versehen. Während die Weibchen kurzflügelig sind, besitzen die Männchen lange Flügel. Sobald das Eipaket fertiggestellt ist, wird es hauptsächlich in den Möbelritzen festgeklebt. Die Braunbandschabe ist dazu in der Lage, an Überhängen und senkrechten Wänden hoch zu krabbeln.  Braunbandschaben sind Allesfresser, die sich von organischen Materialien jeglicher Art ernähren, zum Beispiel von Papier und Leder. Bevorzugt werden hierbei weiche, feuchte und faulende Nahrungsmittel und Stoffe. Die Schaben verbreiten einen unangenehmen, süßlichen Geruch. Durch die Verschleppung von Krankheitskeimen und Fäulniserregern können Krankheiten wie beispielsweise der Milzbrand, Salmonellose und TBC übertragen werden.  Das rechtzeitige Aufspüren des Befalls ist die wichtigste Voraussetzung zum Ergreifen einer gezielten Gegenmaßnahme. Besonders geeignet sind hierfür Klebefallen, die mit einem für Schaben konzipierten Lockstoff ausgestattet sind und diesbezüglich als Detektoren dienen. Die Braunbandschaben werden entweder mittels der Beköderung von Fraßgiften oder mit Sprüh-Insektiziden bekämpft. Dem Auslegen von Fraßgiften ist der Vorzug zu geben, da somit das Risiko für die Umwelt geringer ist.


Auch bei der Braunbandschabe ist die kontinuierliche Bekämpfung der Schlüssel zum Erfolg. Fragen Sie Ihre Preventa in Frankfurt.



Hausschabe

(Blattella germanica)

Die gelbbraune Hausschabe erreicht eine Größe von bis zu 13 mm und ist an den beiden dunkelbraunen, auf dem Halsschild befindlichen Längsstreifen zu erkennen. Die Männchen und Weibchen sind gleichermaßen geflügelt, wenn auch nicht zum Fliegen befähigt. Die Weibchen tragen die im Eipaket enthaltenen 20 bis 40 Eier etwa vier bis fünf Wochen mit sich herum. Im Anschluss daran werden die Eier irgendwo abgelegt, woraus sehr bald die dunkelbraunen Junglarven schlüpfen, die nach einer Entwicklungsdauer von etwa zwei bis drei Monaten ausgewachsen sind. Wie nahezu alle Schabenarten bevorzugt auch die Hausschabe feuchte und dunkle Verstecke, weshalb ein Befall in vielen Fällen erst sehr spät entdeckt wird. Des Weiteren geht die Hausschabe ähnlich den anderen Schabenarten ausschließlich nachts auf Nahrungssuche. Die Schaben überstehen längere Hungerperioden problemlos. Dank der robusten Chitin-Hülle sind die Eipakete gegenüber den Beseitigungsmitteln relativ widerstandsfähig.


Als allesfressende Insekten nehmen die Schaben organische Substanzen zu sich, das kann zum Beispiel Leder, Papier oder Gewebe sein. Faulige Stoffe und Lebensmittel sowie allgemein feuchte und weiche Materialien werden besonders gerne aufgenommen. Der Schaden, der durch die Hausschabe verursacht wird, manifestiert sich in der Verbreitung und Verschmutzung mit Krankheits- und Fäulniserregern, die unter anderem eine Salmonellenvergiftung, TBC oder Milzbrand hervorrufen können.  Eine möglichst schnelle Entdeckung des Schabenbefalls steht daher im Vordergrund der Gegenmaßnahmen. Mit einem entsprechenden Lockstoff ausgestattete Klebefallen sind in ihrer Funktion als Detektoren hierfür bestens geeignet. Die Hausschaben werden durch Sprüh-Insektizide oder durch das Ausbringen von Fraßködern beseitigt. Die Giftköder bergen die geringsten Risiken für die Umwelt und sind daher zu favorisieren.  Beim Befall durch die Hausschabe können lediglich kontinuierliche und zugleich überprüfte Bekämpfungsmaßnahmen, die nach einem durchdachten System ergriffen werden, einen dauerhaften Erfolg garantieren. Kontaktieren Sie Preventa in Frankfurt für eine erfolgreiche Schabenbekämpfung.  



Orientalische Schaben

(Blatta orientalis)

Die auch als Küchenschabe, Brot-, Bäckerschabe oder umgangssprachlich häufig als Kakerlake bezeichnete Orientalische Schabe wird etwa 20 bis 28 Millimeter groß. Die Männchen sind kastanienbraun, wobei die Flügel ein wenig kürzer sind als der Hinterleib. Die Weibchen sind hingegen nahezu schwarz und besitzen lediglich Stummelflügel. Bereits nach etwa zwei bis fünf Tagen wird das mit circa 16 Eiern beladene Eipaket wahllos liegengelassen. Nach etwa zwei bis drei Monaten schlüpfen die Larven aus den Eiern. Bei warmen Temperaturen ist die Entwicklung zum adulten Tier bereits nach 22 Wochen zum Abschluss gekommen, in der Regel dauert diese jedoch ein Jahr. Die Orientalische Schabe ähnelt der Deutschen Schabe, ist jedoch sehr viel wärmeliebender.  Die Allesfresser verspeisen jegliches organisches Material, beispielsweise Papier, Leder oder Gewebe, wobei insbesondere faulige, feuchte und weiche Nahrungsmittel und Stoffe bevorzugt gefressen werden. Der Schaden durch die Schaben entsteht in erster Linie durch die Verunreinigung und Verschleppung von Krankheitskeimen und Fäulniserregern, die unter Umständen Milzbrand, Salmonellenvergiftungen und Tuberkulose auslösen können. Die zeitige Entdeckung des Kakerlakenbefalls steht im Vordergrund der Bekämpfungsmaßnahmen. Klebefallen mit speziellen Lockstoffen prädestinieren sich am besten als Detektoren.


Wie alle Schaben werden auch die Kakerlaken durch Sprüh-Insektizide oder Fraßgiftköder beseitigt. Die mit Fraßgiften versehenen Köder sind aus Umweltschutzgründen vorzuziehen.  Wie die Kakerlakenbekämpfung bei der orientalischen Schabe mit langfristigem Erfolg durchgeführt wird, hierüber informiert Sie Ihre Preventa in Frankfurt.



Wühlmaus

(Arvicola terrestris)

Wühlmäuse erreichen bei einem Gewicht von 60 bis 180 Gramm eine Körpergröße von 12 bis 22 Zentimeter, wobei der Schwanz ein wenig kürzer als die Hälfte der Körperlänge misst. Die Wühlmaus ist sehr leicht von den Ratten und Hausmäusen zu unterscheiden, da sie durch einen verhältnismäßig breiten und großen Kopf, durch den kurzen Schwanz sowie durch den gedrungenen, fast schon plump wirkenden Körperbau auffällt. In der Zeit zwischen März und Oktober paaren sich die Wühlmäuse. Wühlmäuse bringen es auf drei bis sechs Würfe im Jahr mit jeweils drei bis acht Jungen. Die Tragzeit beträgt etwa drei Wochen. Eine junge Wühlmaus ist mit etwa acht Wochen geschlechtsreif.  Die Wühlmaus fühlt sich in feuchten, frischen Gräben, Bachufern, Böschungen, Böden und extensiv bewirtschafteten Grünflächen sowie in vergrasten Jungkulturen, zum Beispiel in Weinbergen, Obstanlagen und Gärten, wohl. Unterhalb der Erdoberfläche lebt sie dort in weitläufig verzweigten Gangsystemen, wobei sie große Wühlschäden anrichtet. Knollen, Gemüse, Wurzeln und andere Pflanzenteile bilden die Nahrungsgrundlage der vermehrungsfreudigen Nager. Die sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiven Wühlmäuse sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher. Wühlmäuse halten keinen Winterschlaf.


Die Wühlmausbekämpfung erfolgt mittels der Begasung der Gangsysteme oder mit Fraßködern. Ihre Preventa in Frankfurt steht für Fragen hinsichtlich der Vorgehensweise gegen Wühlmäuse gerne zur Verfügung.




Hausbock

(Hylotrupes bajulus)

Mit einer Größe zwischen 8 und 25 Millimetern ist der schwarze oder braun gefärbte Hausbock mit auffallend weißen Flecken auf den Flügeldecken ausgestattet, die Querbinden ähneln. Zwei schwarz schimmernde Schwielen zieren den Halsschild. Die ausgewachsen 15 bis 30 Millimeter langen Larven besitzen ein gelblich-weißes und eingekerbt wirkendes Aussehen. Des Weiteren sind sie nur sehr schwach behaart und besitzen eine langgestreckte, im Querschnitt ovale Gestalt.


Das Weibchen des Hausbocks verfügt über eine ausfahrbare Legeröhre, mit deren Hilfe es 50 bis 160 Eier auf 4 bis 7 Gelege verteilt und von Juli bis Oktober in rissiges Holz ablegt. Die etwa zwei Millimeter winzigen Eier sind elliptisch geformt und laufen spitz zu. Dem Eiweißgehalt des zur Nahrung dienenden Holzes entsprechend verbleiben die jungen Hausböcke zwischen drei und zehn Jahre im Larvenstadium, bis sie sich verpuppen. In dieser Zeit entstehen die größten Schäden im verbauten Holz, wodurch letztendlich auch die Statik gefährdet werden kann. Nach etwa drei Wochen schlüpft der nunmehr erwachsene Käfer aus seiner Hülle, verpaart sich und legt Eier, die im Holz verteilt werden.  Besonders großen Schaden richtet der Hausbock an eiweißreichen und trockenen Nadelhölzern und diesbezüglich sehr häufig im Splintholzbereich an. Als ursprünglich einheimisches Freilandinsekt lebt der Hausbock in erster Linie im Dachgebälk von Häusern. Im Außenbereich entwickeln sich die Käfer vor allem in Zaunpfählen, Leitungsmasten und anderen Gegenständen, die aus einem geeigneten Holz hergestellt sind. Bei Fragen zum Holzschutz und zur Hausbockbekämpfung, nehmen Sie Kontakt zu den Preventa-Experten in Frankfurt auf.




Stubenfliege

(Musca domestica)

Die Fliegen sind schwarz und etwa sieben bis acht Millimeter lang. Sie besitzen einen nach unten gerichteten Leckrüssel, der in einem deutlich sichtbaren Saugkissen endet. In der Ruhestellung überschneiden sich die Flügelinnenränder. Die bis zu 2 000 Eier werden ausschließlich dort, wo sich organische Materialien zersetzen, überwiegend in Fäkalien, im Kompost, im Müll oder im Mist, abgelegt.


Durch die Fliegen werden die Haustiere und die Menschen auf eine unangenehme Weise belästigt. Die Stubenfliege hegt eine Vorliebe für tierische und menschliche Körperausscheidungen, zum Beispiel für Kot, Urin, eiternde Wunden und Schweiß. Dabei überträgt sie teils gefährliche Infektionskrankheiten, beispielsweise die Cholera, Salmonellose, Typhus, die Maul- und Klauenseuche, Kinderlähmung und viele andere. Des Weiteren werden Lebensmittel und Einrichtungsgegenstände verunreinigt und mitunter auch mit krankmachenden Keimen kontaminiert. Bei der Bekämpfung der Stubenfliege ist insbesondere die Zerstörung der für den Befall verantwortlichen Brutstätten notwendig. Daher sind Abfälle immer schnellstmöglich zu entsorgen, bzw. kühl zu lagern. Flüssige Verschmutzungen sollten unbedingt vermieden werden. Darüber hinaus sollten die Müllbehälter in regelmäßigen Abständen entleert und immer dicht verschlossen werden.


Die entsprechenden Schutzmaßnahmen vor Schädlingen müssen immer zuerst an der Außenwand des Gebäudes angewandt werden. Fliegengitter sorgen dafür, dass ein Großteil der Stubenfliegen das Gebäude gar nicht erst befliegen kann. Fliegengitter sind in Lebensmittelbetrieben mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben.  Trotzdem kann kein vollkommener Schutz garantiert werden. Sind die Fliegen bereits ins Innere des Gebäudes eingedrungen, so können diese mit UV-Licht-Geräten beseitigt werden. Damit keine Fliegenteile auf die womöglich darunter lagernden Lebensmittel gelangen können, gibt es spezielle UV-Lockfallen, die mit einer Klebetechnik ausgestattet sind. Ist der Fliegenbefall außergewöhnlich stark, so können im Notfall auch Nebelpräparate durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer zum Einsatz kommen. Vor der eigentlichen Nebelbehandlung sollten jedoch die Brutstätten sowie die herumkriechenden Maden mit einem Kontaktinsektizid bekämpft werden. Preventa in Frankfurt, der Kammerjäger Ihres Vertrauens, übernimmt dies gerne für Sie.




Deutsche Wespe

(Paravespula germanica)

Die schwarz-gelb gezeichnete Deutsche Wespe ist zwischen 13 und 20 Millimeter lang. Auf ihrem Kopfschild befinden sich 1-3 schwarze Punkte, der hintere Augenrand ist vollkommen gelb. Die Wespen wohnen in Nestern, die aus einer papierähnlichen Masse bestehen. Da nur die Königinnen überwintern, sind im Frühjahr nur vereinzelt Wespen anzutreffen. Aus den Ei-Gelegen der Königinnen schlüpfen die Larven, aus denen sich die Arbeiterinnen entwickeln, die dann im späten Sommer und im Herbst zur Plage werden können. Was man gegen Wespen unternehmen kann, fragen Sie hierzu Preventa in Frankfurt. Die Deutsche Wespe kann schmerzhafte Stiche verursachen. Sie nascht bevorzugt an Säften, Kuchen, Marmelade, wobei auch tierisches Eiweiß benötigt wird.




Gemeine Wespe

(Paravespula vulgaris)

Die Gemeine Wespe ähnelt in puncto Lebensweise und Entwicklung sehr stark der Deutschen Wespe. Auch die Gemeinen Wespen leben in Nestern, die aus einer papierartigen Substanz gefertigt sind. Da in der Regel nur die Königinnen den Winter überstehen, sind Wespen im Frühling noch relativ selten anzutreffen. Aus den von den Königinnen gelegten Eiern schlüpfen überwiegend die späteren Arbeiterinnen, welche dann im Spätsommer, bzw. im Herbst eine Wespenplage herbeiführen können. Ob man besser das Wespennest entfernen lässt oder eine Wespenbekämpfung durchführt, hierüber informiert Sie gerne Preventa in Frankfurt. Die Gemeine Wespe kann sehr schmerzhaft zustechen. Sie liebt süßes Obst, Kuchen, Säfte, Konfitüre und benötigt unter anderem auch tierisches Eiweiß.




Mehlmotte

(Ephestia kuehniella)

Die Mehlmotte hat eine Flügelspannweite von 25 mm. Während die Hinterflügel einfarbig hell gefärbt sind, sind die bleigrauen Vorderflügel mit dunklen, gezackten Querbändern versehen. Die weibliche Mehlmotte legt etwa 200 Eier, aus denen entweder weißliche, grünliche oder rötliche und bis zu 20 Millimeter große Raupen schlüpfen, die sich bevorzugt in den Gespinströhrchen aufhalten. Die Raupen verpuppen sich in Ritzen, Säcken und anderen Verstecken, die sich außerhalb der Nährsubstanz befinden. Der kälteempfindliche Schädling bringt pro Jahr drei bis vier Generationen hervor. Durch die Raupen werden Backwaren, Dörrobst, Körner und Mehlprodukte verschmutzt und mit Gespinst verunreinigt. Darüber hinaus kann die starke Bildung des Gespinstes die Sieb- und Fördereinrichtungen in Mühlen verstopfen.


Im Privatbereich ist es zumeist ausreichend, die befallenen und somit verdorbenen Lebensmittel zu entsorgen. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass sich die Puppen oder älteren Raupen bereits in anderen Verstecken befinden können, so dass daraus nach mehreren Wochen adulte Mehlmotten schlüpfen können. In dem Fall, dass selbst nach sorgfältiger Säuberung dennoch Raupen oder Motten auftauchen, kontaktieren Sie Ihren Fachbetrieb in Frankfurt zwecks Terminabstimmung zur Mottenbekämpfung.  




Kleidermotte

(Tineola biselliella)

Die vier bis neun Millimeter lange Kleidermotte besitzt gelb-glänzende Vorderflügel und hellere Hinterflügel. Die Spannweite beträgt vierzehn Millimeter. Die 100 bis 200 Eier werden von der weiblichen Motte einzeln an den Textilien abgelegt. Nach etwa vierzehn Tagen schlüpfen die Raupen, die sich bei Zimmertemperatur nach etwa drei Monaten zum Schmetterling entwickeln. In Räumen, die nicht geheizt werden, kommen pro Jahr zwei Generationen zur Welt, in gut geheizten Räumen drei bis vier Generationen. Für die Kleidermotte charakteristisch sind die bis zu 15 cm lang werdenden Gespinstrohre.


Von der Kleidermotte werden insbesondere Textilien, Pelze und Wollfasern befallen, die über einen längeren Zeitraum hinweg nicht genutzt werden. Hierbei verursachen die in der Regel schmutzig gelb-weißen Raupen Kahlstellen durch Lochfraß an Pelzen, Teppichen und Wollstoffen.  Um den Kleidermottenbefall zu überwachen, sind Monitoringsysteme, zum Beispiel Pheromonfallen, sehr hilfreich.  Durch die Pheromone werden die umherfliegenden Mottenmännchen angelockt, die dann auf der Klebefläche festgehalten werden. Diese Methode zum Nachweis eines Mottenbefalls ist jedoch nur bei geschlossenen Türen und Fenstern sinnvoll. Denn nur dann kann der Entwicklungsort der Motten exakt bestimmt werden. Allerdings eignen sich die Pheromonfallen nicht zur Bekämpfung, sondern lediglich zur Detektion.  Die Beseitigung der Kleidermotten wird durch eine Vernebelung der befallenen Räumlichkeiten erreicht, wobei die Fenster und Türen geschlossen bleiben müssen.




Kornmotte

(Nemapogon granellus)

Die Kornmotte erreicht eine Spannweite von zwölf Millimetern und sieht ähnlich aus wie die Getreidemotte, ihre Vorderflügel sind hingegen silber schimmernd. Die 100 Eier werden zwischen Körnern abgelegt. Daraus schlüpfen bis zu zehn Millimeter lange gelb-weißliche Raupen. Die Verpuppung findet in Dielenritzen, in Balkenrissen und anderen Verstecken, insbesondere aber im Getreide statt. Die Kornmotte produziert jährlich zwei Generationen.


Die Kornmotten fressen bevorzugt Roggen, aber auch anderes Getreide, wobei die jungen Raupen vorerst die Keimanlagen der Körner bevorzugen. Die Kotklumpen werden mit den Körnern zusammengesponnen. Daher sind die Getreidehaufen häufig mit einem schimmernden Gespinst überzogen. Die Kornmotten schädigen diesbezüglich auch Gewürze, gelagerte Drogenpflanzen und anderes pflanzliches Material. Die Bekämpfung der Kornmotte erfolgt mittels einer Begasung des befallenen Getreides mit Phosphorwasserstoff. Die Tiere sind in privaten Haushalten relativ selten anzutreffen.




Kupferrote Dörrobstmotte

(Plodia interpunctella)

Der Falter hat eine Flügelspannweite von 20 Millimetern. Die Basis der Vorderflügel ist gelbgrau, die Spitzen leuchten kupferrot. Die bis zu 16 Millimeter langen, grünlich oder weiß-rosa gefärbten Raupen schlüpfen aus den etwa 200 Eiern eines Geleges. Die Kupferrote Dörrobstmotte pflanzt sich in zwei Generationen pro Jahr fort.


Die Mottenraupen ernähren sich von den Keimanlagen der Körner, die mit den Kotkrümelchen zu Klumpen versponnen werden. Die Dörrobstmotten verursachen einen Lochfraß an Nüssen, Dörrobst, Backwaren, Gewürzen und gelagerten Drogenpflanzen. Bis zur Verpuppung ist eine ausgeprägte Gespinstbildung erkennbar.





Brotkäfer

(Stegobium paniceum)

Der Brotkäfer ist ein etwa drei Millimeter langer, rostbrauner Käfer, der als ausgewachsenes Tier keine Nahrung mehr aufnimmt. Die bis zu 100 Eier werden bevorzugt an Lebensmitteln abgelegt. Die weißen Larven können sich über einen größeren Radius ausbreiten, wobei sie fast überall eindringen. Die Verpuppung erfolgt in ovalförmigen Köchern, die sich aus versponnenen Nahrungsteilchen zusammensetzen. Der Brotkäfer produziert in der Regel pro Jahr nur eine einzige Generation. Bei einem Brotkäferbefall weisen die Getreidekörner, Teigwaren, Brot oder Gebäck kreisförmige Löcher auf, die die Größe eines Stecknadelkopfes besitzen. Des Weiteren schädigt der Käfer auch Mehlprodukte, Hülsenfrüchte, getrocknetes Gemüse und gedörrte Pilze, Tee, Kräuter, Kaffeebohnen, Fertignährmittel und vieles mehr. Die Verpackungsmaterialien, insbesondere aus Pappe und Papier, werden dabei durchgefressen.


Da die befallenen Lebensmittel nicht behandelbar sind, müssen diese entsorgt werden. Die umherkriechenden Käfer werden mit Kontaktinsektiziden beseitigt. Im Privathaushalt ist es häufig ausreichend, die befallenen Lebensmittel, zum Beispiel älteres Brot oder Lebkuchenherzen, in den Müll zu geben und somit die Befallsursache zu beseitigen.




Kornkäfer

(Sitophilus granarius)

Der Kornkäfer ist ein braun bis schwarz gefärbter, etwa 2,5 bis 5 Millimeter langer Rüsselkäfer. Die Tiere sind flugunfähig. Die Metamorphose vom Ei bis zum ausgewachsenen Käfer vollzieht sich im Getreidekorn, hin und wieder auch in Graupen, Teigwaren und anderen geeigneten Nistplätzen. Ein Gelege beherbergt zwischen 100 und 200 Eier. Zur Eiablage nagt das Weibchen in das betreffende Getreidekorn ein Loch, das der Aufnahme der Eier dient und hinterher mit einem speziellen Sekret geschlossen wird. Obwohl die Körner von außen nahezu normal aussehen, können sie die Larven oder die Puppen des Kornkäfers enthalten.


Die Larven fressen den Inhalt der Körner komplett auf, so dass lediglich die mit dem Loch versehene Hülle übrig bleibt. Da die Käfer sehr lichtscheu sind, wird in der Regel nur das Innere eines Getreidehaufens befallen, wobei Körner mit einem höheren Feuchtigkeitsgehalt bevorzugt werden. Durch den Befall erwärmt sich das Getreide und verströmt einen unangenehmen Geruch. Der Kornkäfer ist einer der gefürchtetsten Schädlinge des Getreides, wobei diverse Folgeschädlinge die Verluste noch vergrößern können. Die befallenen Getreidevorräte werden mit Phosphorwasserstoff begast, wobei allerdings spezielle gesetzliche Regelungen zu beachten sind. Es gibt hingegen kein anderes Bekämpfungsmittel, das die im Innern des Getreidekorns befindlichen Larven erfassen könnte. Befinden sich die Käfer im Wohnbereich, so können die umherkriechenden Tiere mit einem Sauger beseitigt werden. Mit den Käfern befallene Produkte, insbesondere solche mit ganzen Körnern, sollten sofort entsorgt werden. Der Befall kann verhindert werden, wenn die Lebensmittel bei Temperaturen unter 13 ° C gelagert werden.



Kugelkäfer

(Gibbium psylloides)

Rotbraun und glänzend ist der zwei bis drei Millimeter große Kugelkäfer. Aus den von dem Weibchen 20 bis 30 gelegten Eiern entwickeln sich nach zwei bis vier Wochen die Larven. Die Dauer, in der sich die Larven entwickeln, ist von der Menge und der Beschaffenheit der zur Verfügung stehenden Nahrung sowie von der Temperatur abhängig. In der Regel entsteht pro Jahr eine Generation, sind die Räume gut beheizt, können auch zwei Generationen produziert werden. Die extrem bewegungsfreudigen Kugelkäfer sind nachtaktiv und sehr lichtscheu. Dabei hegen sie eine Vorliebe für feuchte Plätze. Bei Tageslicht verstecken sich die Tiere in Decken- und Bodenhohlräumen. Der Kugelkäfer wird sehr oft in älteren Gebäuden angetroffen.


Anders als bei vielen weiteren Insekten richtet der erwachsene Käfer einen höheren Schaden an als die Larven. Der Kugelkäfer frisst bevorzugt Wolle, Kunstfasern, Seide, Zigarren, Lebensmittel und andere Gegenstände. Überall dort, wo organische Isolier- und Abfallstoffe in Hohlräume befördert wurden, beispielsweise durch Ratten oder Mäuse, fühlen sich die Käfer besonders wohl und sind deshalb auch in großer Zahl anzutreffen. Die Entwicklung des Kugelkäfers findet in erster Linie unter den Fehlbodenfüllungen oder unter den Fußbodendielen in alten Gemäuern statt. Das ist deshalb so, weil insbesondere in alten Häusern die Fehlbodenfüllung aus organischem Material besteht und somit den Käfern optimale Lebensbedingungen bietet. Die Beseitigung der Käfer muss an dem Ort ihrer Entwicklung erfolgen. Diesbezüglich müssen die Maßnahmen sehr umfassend durchgeführt und sämtliche Hohlräume eines Hauses erfasst werden. Die sehr langwierige und aufwändige Bekämpfung sollte unbedingt einem Spezialisten aus der Schädlingsbekämpfung überlassen werden.




Mehlkäfer

(Tenebrio molitor)

Der etwa 12 bis 18 Millimeter lange Käfer ist im frischgeschlüpften Zustand braun. Später wird er schwarz, wobei die Flügeldecken mit Punktstreifen versehen sind. Das Weibchen produziert etwa 150 bis 200 Eier, die an der Nahrung festgeklebt werden. Die mit bis zu 28 Millimeter relativ lange, vorerst weiße, später gelbbraun gefärbte, glatte Larve wird umgangssprachlich als Mehlwurm bezeichnet. Die Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Käfer dauert etwa ein halbes Jahr.


Sowohl die Käfer als auch die Larven verunreinigen und fressen Mehlprodukte, zum Beispiel Back- und Teigwaren sowie Getreideabfälle. Dabei erhält das Mehl eine klumpige Konsistenz und einen muffigen Geruch. Sehr häufig sind unbeachtete Mehl- und Getreideabfälle schuld am Befall. Gelegentlich durchbohren die Larven auch Balken und Bretter. Die Mehlkäfer fungieren des Weiteren als Überträger diverser parasitär lebender Würmer. Stellt man einen Mehlkäferbefall fest, so sollte kontrolliert werden, ob nicht Vogelnester, insbesondere Taubennester, die sich direkt am Haus befinden, den Befall verursacht haben könnten. Falls dies der Fall sein sollte, so sind die betreffenden Nester zu entfernen. Die Vergrämung von Tauben ist insbesondere auch auf Grund vieler weiterer Insektenarten, die aus den Nestern entfliehen und in die Wohngebäude eindringen können, dringend anzuraten. Insbesondere in landwirtschaftlichen Betrieben kommt es sehr häufig vor, dass die Mehlkäfer aus den naheliegenden Getreidelagern, bzw. aus den Zwischendecken in das Innere des Wohnhauses gelangen. Zur Beseitigung des Befalls sollte hier ein spezialisierter Schädlingsbekämpfer zur Hilfe geholt werden.




Messingkäfer

(Niptus hololeucus)

Der kugelige, 2,5 bis 4,5 Millimeter große Messingkäfer ist braun und mit längeren goldgelben Haaren versehen. Der weibliche Käfer produziert zwischen 20 und 30 Eier, woraus nach etwa zwei bis vier Wochen die Larven schlüpfen. Wie lange die Entwicklung der Larven dauert, ist von der Beschaffenheit und der Menge der zur Verfügung stehenden Nahrung sowie von der Raumtemperatur abhängig. Üblicherweise wird pro Jahr nur eine einzige Generation produziert, bei entsprechender Wärme können es auch zwei Generationen sein. Die sehr beweglichen Käfer sind lichtscheu und nachtaktiv. Sie lieben Feuchtigkeit und verstecken sich am Tag in Bodenhohlräumen, bzw. in Deckenhohlräumen. In alten Gemäuern sind sie recht häufig.


Anders als bei vielen anderen Käferarten fungiert insbesondere der ausgewachsene Käfer als Hauptschädling. Dabei werden in erster Linie Wolle, Kunstfasern, Seide, Zigarrenwaren und Nahrungsmittel angefressen und somit zerstört. Der Messingkäfer ist sehr häufig dort in Massen anzutreffen, wo sich organisches Abfall-und Isoliermaterial in Hohlräumen befinden. Dies kann unter Umständen durch Mäuse und Ratten dorthin gebracht worden sein. Die Käfer siedeln in erster Linie unter den Fußbodendielen und in den Fehlbodenfüllungen alter Häuser, die üblicherweise aus organischen Materialien bestehen und daher den Käfern optimale Entwicklungsmöglichkeiten bieten.


Aus diesem Grund muss die Schädlingsbekämpfung genau dort, nämlich an dem Ort der Entwicklung stattfinden. Im Rahmen der umfassenden Maßnahmen müssen sämtliche Hohlräume erfasst werden. Die Beseitigung des Messingkäfers ist sehr langwierig und mit großem Aufwand verbunden, so dass sich die Beauftragung eines professionellen Kammerjägers lohnt.




Reiskäfer

(Sitophilus oryzae)

Der etwa 3 Millimeter lange, dunkelbraun bis schwarz gefärbte Reiskäfer ist an den mit vier orangenen Flecken versehenen Flügeldecken sehr leicht zu erkennen. Die Entwicklung des flugunfähigen Insekts verläuft vom Ei über die Larve bis zur Puppe und zum adulten Käfer vollständig im Getreidekorn. Gelegentlich nisten die Reiskäfer auch in Graupen und Teigwaren. Das Weibchen legt zwischen 100 und 200 Eier. Hierzu nagt es eine Vertiefung in das Korn, welches sie nach der Eiablage mithilfe eines Sekrets verschließt. Die Getreidekörner unterscheiden sich rein äußerlich kaum von einem normalen Korn, auch wenn sie eine Puppe oder Larve enthalten.


Die Larven des Reiskäfers fressen die Körner vollkommen leer, so dass lediglich eine leere und durchlöcherte Hülle erhalten bleibt. Da die Käfer sehr lichtscheu sind, findet man sie eigentlich nur im Innern von Getreideanhäufungen, wobei eine Vorliebe für feuchtes Korn besteht. Das befallene Getreide erwärmt sich und fällt durch einen unangenehmen Geruch auf. Die Situation kann durch Folgeschädlinge verschlimmert werden. Finden sich die Reiskäfer in einem Privathaushalt, so genügt oftmals das Aussortieren der befallenen Lebensmittel. Im Anschluss daran sollten die Küchenschränke und Regale sorgfältig gereinigt werden. Bei umherkriechenden Reiskäfern, insbesondere in Wohnungen, wird das Aufsaugen empfohlen.


Reiskäfer sind bei Temperaturen unter 13 ° C nicht aktiv. Daher wirkt eine Lagerung der Nahrungsmittel bei kühleren Temperaturen vorbeugend. Der Reiskäfer wird durch eine Begasung der befallenen Getreidevorräte mit Phosphorwasserstoff bekämpft. Hierfür besitzen bestimmte gesetzliche Vorschriften Geltung. Andere Bekämpfungsmittel sind nicht in der Lage, die in den Körnern lebenden Larven zu vernichten.




Reismehlkäfer

(Tribolium castaneum)

Der hell-rotbraune Reismehlkäfer wird drei bis vier Millimeter groß. Über die Flügeldecken erstrecken sich feine Längsrippen und Punktstreifen. Die aus den 300 bis 600 Eiern eines Geleges schlüpfenden Larven besitzen eine gelblich braune Farbe und sind etwa acht Millimeter lang. Bei Zimmertemperatur entwickeln sich die Tiere vom Ei bis zum fertigen Käfer innerhalb von drei bis vier Monaten. Die vermehrungsfreudigen Käfer produzieren pro Jahr mehrere Generationen. Sie sind gegenüber einem Nahrungsmangel und gegen Kälte sehr empfindlich.


Die Larven und die ausgewachsenen Käfer ernähren sich von Teigwaren, Dörrobst, Nüssen, Backwaren sowie von Mehl und Mehlprodukten. Als Folgeschädling des Kornkäfers und anderen Arten sind sie gelegentlich auch im Getreide zu finden. Durch die Reismehlkäfer entsteht eine starke Verschmutzung, wobei das Mehl sich erwärmt, klumpig wird und einen unangenehmen Geruch verströmt. Die befallenen Stellen sind häufig an den Larvenhäuten zu erkennen, die an der Oberfläche lagern. Der Reismehlkäfer wird insbesondere im gewerblichen Bereich mittels einer Begasung oder aber durch chemische Bekämpfungsmittel beseitigt. Im Gegensatz zum Reis- und zum Kornkäfer vollzieht sich die Entwicklung nicht im Korninnern. Daher zeigen Nebelpräparate und insektizide Spritzmittel bei den Larven des Reismehlkäfers ihre Wirkung.


Da es für die Bekämpfung des Reismehlkäfers mit insektiziden Spritzmitteln bezüglich der Behandlung des Getreides nur sehr wenig zugelassene Mittel gibt, wird die komplette Vernichtung aller Entwicklungsstadien oft auch durch ein Begasungsmittel ermöglicht, wobei es sich zumeist um Phosphorwasserstoff handelt.




Speckkäfer

(Dermestes lardarius)

Bei dem etwa 6 bis 10 Millimeter langen Speckkäfer ist sowohl die Larve als auch das ausgewachsene Tier braunschwarz gefärbt. Die Käfer können anhand ihrer mit einer hellen Querbinde versehenen Flügeldecke identifiziert werden. Die weiblichen Käfer legen ihre 100 bis 200 Eier an ihrer Nahrung ab. Sind die Bedingungen günstig, so sind sechs Generationen im Jahr keine Seltenheit. Die Speckkäfer sowie die Larven vertragen vorübergehend auch tiefere Temperaturen.


Der Speckkäferbefall wird häufig an den behaarten Larvenhäuten festgestellt. Die Larven leben gesellig und verursachen dabei an Leder und Fellen von innen heraus einen Loch- und Schabefraß, wobei in einzelnen Fällen auch Wolltextilien zerstört werden. Des Weiteren bohren sich die Larven zum Zweck der Verpuppung in Tabakballen, Kork, weiches Holz, in Garnrollen, Asbest und andere Materialien ein.


Die Larven scheuen das Tageslicht und sind daher in Schubladen, hinter Fußleisten, im Lattenrost unter der Matratze und in weiteren dunklen Ecken zu finden. Bei einem Befall sollten alle möglichen Aufenthaltsorte gründlich ausgesaugt werden. Vorsicht! Des Weiteren müssen auch die Bereiche, die unter den Teppichen liegen, kontrolliert werden. Sämtliche Textilien und insbesondere Kleidung aus Wolle müssen ebenfalls überprüft und ausgeschüttelt werden. Da Wolle in der Waschmaschine nur bei relativ niedrigen Temperaturen gewaschen wird und die Larven dabei keinen Schaden nehmen, ist eine chemische Reinigung dringend anzuraten. Bei einem starken Speckkäferbefall rücken fachkundige Schädlingsbekämpfer den Schädlingen mit entsprechenden Kontaktinsektiziden sowie mit Sprühbehandlungen auf den Leib.




Hundefloh

(Ctenocephalides canis)

Braun oder rotbraun und 1,5 bis 3,2 Millimeter groß werden Hundeflöhe. Das Insekt mit dem länglichen Kopf lebt bevorzugt in der Nähe von Hunden und deren Lagerstätten. Der Hundefloh kann kurzzeitig auch den Menschen besiedeln. Das Weibchen legt ihre maximal 400 Eier in der Nähe des Wirtes ab. Die beinlosen, fadenförmigen Larven sind etwa 5 Millimeter lang. Die Entwicklungszeit beträgt vier bis sechs Wochen. Flöhe besitzen die Fähigkeit, mehrere Wochen ohne Nahrung zu überleben. Die Brutstätten der Hundeflöhe befinden sich in Fugen, Ritzen und Ecken, insbesondere dort, wo sich Staub und Kehricht angesammelt hat. Hier speisen sich die Larven von organischen Abfällen.


Um an das Blut des Wirts zu gelangen, verursachen die Flöhe beim Hund und auch beim Menschen schmerzende Stiche. Um sich richtig vollsaugen zu können, sticht der Floh häufig mehrmals hintereinander zu, was einen tagelangen Juckreiz zur Folge hat und oftmals auch mit der Bildung von Papeln und Quaddeln einhergeht. Darüber hinaus können die Flöhe Bandwürmer übertragen. Bei einem vereinzelten Auftreten der Flöhe ist ein regelmäßiges und gründliches Saugen oft schon ausreichend. Hierbei sollte insbesondere der Schlafplatz des Hundes penibel sauber gehalten werden, weil gerade hier die Flohlarven optimale Lebensbedingungen vorfinden, die sie für ihre Entwicklung nutzen. Ungezieferhalsbänder können bei freilaufenden Hunden zwar einer Flohplage entgegenwirken, ein bereits vorhandener Befall kann dadurch jedoch nicht beseitigt werden.


Wenn bekannt ist, woher die Flöhe kommen und die Ursache beseitigt ist (Vor der Flohbekämpfung sollten Hunde stets dem zuständigen Tierarzt vorgeführt werden, damit dieser die Haustiere gegen die Flöhe behandeln kann), kann auch in den Wohnräumen mit der Flohbekämpfung begonnen werden. Hierbei gibt es verschiedene Behandlungsbethoden:


- synthetisches Juvenilhormon – Metophren (dient als Entwicklungshemmer und vernichtet dadurch die Floheier und – larven)


- Fettsäuren (der Floh stirbt durch Erstickung)


- und Kaliumsalzen (die Eier werden ausgetrocknet)


Korrekt angewandt sind diese Präparate für den Menschen absolut ungefährlich.





Katzenfloh

(Ctenocephalides felis)

Der Katzenfloh ist zwischen 1,5 und 3 Millimeter lang und braun bis rotbraun gefärbt. Im Gegensatz zum Hundefloh ist sein Kopf kurz. Das Insekt hält sich bevorzugt in oder in der näheren Umgebung der Orte auf, die häufig von Katzen frequentiert werden. Der Katzenfloh kann unter Umständen zumindest vorübergehend auch Menschen befallen. Der Katzenfloh ist die derzeit häufigste Flohart.


Der Katzenfloh saugt das Blut von Katzen und Menschen und verursacht diesbezüglich schmerzhafte Einstiche. Um richtig satt zu werden, sticht der Katzenfloh oft mehrmals zu. Der daraus resultierende Juckreiz kann mehrere Tage andauern. Dabei kommt es zur Papeln- und Quaddelbildung. Katzenflöhe fungieren des Weiteren als Überträger von Bandwürmern. Wenn die Flöhe nur vereinzelt auftreten, dann ist oft schon ein in regelmäßigen Abständen erfolgendes Staubsaugen ausreichend. Da die Flohlarven insbesondere in den Schlafstätten der Katzen ideale Lebensbedingungen vorfinden und sich dort demnach sehr gut entwickeln, sollten diese Orte stets sehr gründlich gereinigt werden.


Ein Ungezieferhalsband kann eine freilaufende Katze vor einer Flohübertragung wirkungsvoll schützen, ein bereits vorhandener Katzenflohbefall kann durch diese Maßnahme allerdings nicht beseitigt werden. Wenn die Herkunft der Katzenflöhe bekannt ist und die Quelle dementsprechend beseitigt wurde (Katzen bedürfen vor der Flohbekämpfung einer tierärztlichen Behandlung), kann man die Flohbekämpfung auch in den Wohnräumen starten. Hierbei gibt es verschiedene Behandlungsbethoden:

- synthetischen Juvenilhormon – Metophren ( wirkt entwicklungshemmend und zerstört diesbezüglich die Larven und Eier der Katzenflöhe)


- Fettsäuren (der Floh wird erstickt)


- sowie mit Kaliumsalzen (die Eier werden dabei ausgetrocknet)


Insofern diese Mittel richtig angewendet werden, sind sie für den Menschen völlig ungiftig.





Rattenfloh

(Xenopsylia cheopsis)

Die Männchen des Rattenflohs sind 1,4 bis 2 Millimeter lang, die Weibchen 1,9 bis 2,7 Millimeter. Der Rattenfloh kann von den Ratten auf die Menschen übertragen werden. Der Rattenfloh und weitere Floharten sind als Überträger für die Pest bekannt.


Die Pest wird auch heutzutage noch in manchen insbesondere tropischen Ländern durch den Rattenfloh übertragen. Abgesehen von dieser Gefahr ist ein Stich des Rattenflohs ähnlich unangenehm wie der eines Menschenflohs, das heißt, der Rattenfloh saugt unter anderem auch das Blut und verursacht dabei schmerzende Stiche. Um sich ausreichend zu sättigen, stechen die Rattenflöhe mehrmals hintereinander zu. Ein mehrere Tage anhaltender Juckreiz mit der Bildung von Quaddeln oder Papeln ist die Folge. Außerdem überträgt der Rattenfloh Bandwürmer.




Pharaoameise

(Monomorium pharaonis)

Die Arbeiterinnen der Pharaoameise sind lediglich 2 bis 2,5 Millimeter lang. Die bernsteingelben Tiere besitzen eine dunkle Hinterleibsspitze. Da die Ameisen extrem wärmeliebend sind, trifft man sie nur in gut beheizten Häusern an. Die mit den Geschlechtstieren besetzten Nester liegen meist sehr versteckt, zum Beispiel in der Mauer und mitunter auch sehr weit vom Fraßort entfernt.


Die Ameisen fressen organische Abfälle sowie süße oder eiweißreiche Lebensmittel. Da die Pharaoameise auf Grund ihrer kleinen Größe fast überall hineinkommt und sich leidenschaftlich gerne an bereits benutztem Verbandsmaterial gütlich tut, ist sie insbesondere in Krankenhäusern ein gefährlicher Krankheitsüberträger. Als ungern gesehener Gast ist die Pharaoameise auch häufig in Bäckereien, Süßwarenbetrieben, Hallenbädern und Großküchen anzutreffen. Zwecks der Beköderung in befallenen Gemäuern sollte auf jeden Fall ein professionell arbeitender Experte mit der Schädlingsbekämpfung beauftragt werden, da sich die Beseitigung der Pharaoameise sehr komplex gestaltet. So ist es nahezu sinnlos, die umherlaufenden Arbeiterinnen zu vernichten. Durch diese Maßnahme werden die übrigen Ameisen gewarnt, woraufhin sie sich an andere Orte zurückziehen, wo die Pharaoameisen neue Satellitennester gründen und sich dadurch nur noch weiter ausbreiten.


Eine einzelne Maßnahme zur Ameisenbekämpfung bringt kein durchschlagendes Resultat, so dass ausschließlich wiederholte und streng überprüfte Aktionen, die nach einem festen Schema durchgeführt werden, einen dauerhaften Erfolg garantieren. Die Pharaoameise hat mehrere Zweignester. Bleibt nur ein einziges dieser vielen Nester inklusive Königin bestehen, so erholt sich der Bestand sehr rasch wieder und breitet sich über das gesamte Gebäude aus.




Rasenameise

(Tetramorium caespitum)

Bei der braunen bis dunkelbraunen Rasenameise sind die Arbeiterinnen zwischen 2 und 3,5 Millimeter groß. Die Rasenameise baut ihre Nester an sonnigen und sandigen Stellen an Wegrändern, unter Platten und Steinen sowie in Gärten. Diese sind häufig am Erdaufwurf zu erkennen.


Die Ameisen fressen in erster Linie Fleisch und zuckerhaltige Substanzen. Hierbei werden sie von Früchten, Zucker, Honig und anderen Speisen, aber auch von Fleisch und Wurst in die Vorratskammern der Wohnungen gelockt. Von dort aus führen die Ameisenstraßen zu den Nistplätzen. Die Rasenameise kann insbesondere in alten Gebäuden Holzschäden verursachen.




Wegameise

(Lasius niger)

Die überwiegend braunen Arbeiterinnen der Wegameise sind 2,5 bis 4 Millimeter lang. Ihre Nester befinden sich zum Beispiel unter der Baumrinde, unter Steinen, im Rasen, in Gärten und in Mauerspalten. Die Wegameise ist die häufigste Ameisenart im Garten und im Haus.


Die Wegameise liebt süße Speisen und Fleisch. Der Duft von Früchten, Honig, Zucker, süßen Speisen sowie von frischen Wurst- und Fleischwaren lockt sie in die menschlichen Behausungen. Folgt man den Ameisenstraßen, so führen sie direkt in die Nester. In Gebäuden älteren Baujahrs kann die Wegameise Holz zerstören. Kontaktieren Sie Preventa in Frankfurt um geeignete Maßnahmen gegen Ameisen zu einzuleiten.




Hausmaus

(Mus musculus)

Die Hausmaus ist am Rücken dunkel bis schwarz gefärbt und am Bauch grau. Der Schwanz ist mit circa neun Zentimetern genauso lang wie der Körper. Die fruchtbaren Tiere bringen bei jährlich vier bis sechs Geburten pro Wurf vier bis neun Junge zur Welt. Die Hausmaus liebt trockene Wohnräume und ist diesbezüglich sehr anpassungsfähig, so dass sie selbst in Kühlhäusern überleben kann.


Die Hausmaus frisst nicht nur Futter- und Lebensmittel, sondern auch Leder, Papier, Textilien und andere Materialien, die des Weiteren durch den Mäusekot verunreinigt werden. Beim Fraß am Getreide ist der Hausmaus- vom Rattenbefall durch die kleinen, etwa ein bis zwei Millimeter großen Nagespäne, zum Beispiel an den Spelzen oder Kornstückchen, zu unterscheiden. Die Hausmaus überträgt zum Beispiel mit der Trichinose und dem Paratyphus gefährliche Krankheiten.  Eine dauerhafte Beseitigung der Plage kann nur durch eine kontinuierliche Mäusebekämpfung, die nach einem festen System durchgeführt wird, erfolgen. Hierbei werden zumeist Fraßköder, die mit Blutgerinnungshemmern (Antikoagulantien) kontaminiert sind und somit den Tod der Mäuse zur Folge haben, ausgelegt. Preventa in Frankfurt – Ihr Ansprechpartner für erfolgreiche Mäusebekämpfung. Gerne informieren wir Sie in diesem Zusammenhang auch über Hantaviren.




Wanderratte

(Rattus norvegicus)

Wanderratten werden bis zu 25 Zentimeter groß. Ihr etwa 22 Zentimeter langer Schwanz ist geringelt und schuppig. Das Fell ist an der Oberseite grau- bis rötlichbraun, die Unterseite ist weißlich bis hellgrau. Die an den kurzen Gliedmaßen sitzenden Vorder- und Hinterpfoten sind rosa und unbehaart. Wie alle Nagetiere besitzen auch die Ratten im Ober- sowie im Unterkiefer jeweils zwei scharfe Nagezähne, die meißelartig und sehr kräftig, fest im Kiefer verankert sind. Da die Nagezähne ständig nachwachsen, müssen sie kontinuierlich abgenutzt werden.


Die Wanderratte frisst und verunreinigt Futter- und Lebensmittel jeglicher Art, wobei sie sich selbst vor faulenden und verdorbenen Stubstanzen nicht scheut. Aus diesem Grund trifft man sie auch sehr häufig an Müllhalden. Die Ratten benagen Bau- und Verpackungsmaterial und schädigen unter Umständen auch die Feldbestände, zum Beispiel den Mais. Des Weiteren nimmt die Wanderratte auch tierisches Futter zu sich. Mitunter werden auch kleinere Haustiere von der Wanderratte getötet und gefressen. Indirekt oder direkt übertragen die Ratten sehr viele gefährliche Krankheiten auf das Vieh, aber auch auf den Menschen, zum Beispiel die Ruhr, die Pest, TBC, die Maul- und Klauenseuche, Cholera und Trichinose. Zur Bekämpfung der Wanderratte ist nur eine Fachkraft mit einem entsprechenden Sachkundenachweis berechtigt. Die Rattenbekämpfung darf nur mit zugelassenen Verfahren und Bekämpfungsmitteln erfolgen.


Das Beseitigen der Rattenkadaver sowie das Einsammeln der verbliebenen Giftköder ist eine abschließende Maßnahme, die im Rahmen einer ordnungsgemäßen Beseitigung durchgeführt werden muss. In den Gemeinden und Städten wird die Rattenbekämpfung in der Regel großflächig durchgeführt. Diesbezüglich werden an der Oberfläche der Erde und insbesondere auch in der unmittelbaren Umgebung der Laufwege sowie in der Kanalisation umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen mit Fraßködern, die Blutgerinnungshemmer (Antikoagulantien) enthalten, durchgeführt. Um die allgemeine Sicherheit nicht zu gefährden, befinden sich die Fraßköder, die an der Erdoberfläche deponiert werden, in einem verschließbaren Behälter. Bei der Wanderratte bringen einzelne Maßnahmen an und für sich keinen Erfolg, da die meisten Gebäude auf eine permanente Weise durch die Zuwanderung der vermehrungsfreudigen Tiere bedroht werden. Daher wird ein auf Dauer wirkungsvoller Schutz nur durch eine streng kontrollierte und dabei kontinuierlich durchgeführte Aktion erreicht, die sich an einem durchdachten Plan orientiert.




Waldzecke

(Ixodes ricinus)

Normale Körperlänge 2 bis 4 mm, in vollgesogenem Zusatnd bis 12 mm; 8 Beine; Kopf, Brust und Hinterleib sind beim Männchen mit einem größeren Schild als beim Weibchen bedeckt. Larven halten sich u.a. in Gräsern und Sträuchern auf und beißen sich an den vorbeikommenden „Wirten“ fest. Nach ca. 5-7 Tagen sind sie vollgesogen und lassen sich wieder vom Wirt herunterfallen. Blutasugende Parasiten an Reptilien, Säugetieren, Vögeln und Menschen. Kaum spürbarer Einstich; Schwellungen mit starkem Juckreiz entstehen durch das Saugen; Übertragung von Krankheiten wie FSME und Borreliose.




Taubenzecke

(Argas reflexus)

Normale Körperlänge 4-5 mm, in vollgesogenem Zustand bis zu 12 mm lang; 8 Beine, Körper flach eiförmig. Körperseiten muldenförmig nach oben umgebogen. Taubenzecken, sind v.a. in Taubenschlägen und Ställen weiterer Geflügelarten zu finden. Sie können über mehrere Jahre hungern. Zecken sowie ihre Larven und Nymphen gehen aktiv zu Ihren Wirtstieren.


Wirtstiere bei denen Blut gesaugt wird sind in erster Linie Jungtauben, Hühner und Enten, die je nach Befall sogar daran zu Grunde gehen können. Überträger von Geflügelspirochätose. Sind über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend Wirtstiere vorhanden, werden auch Menschen in benachbarten Wohnungen befallen. Starke Entzündungen mit schlecht heilenden Wunden sind die Folge. Auch Säuger können betroffen sein.




Bettwanze

(Cimex lectularius)

Normale Körperlänge 5 - 8 mm, stark abgeplattet, rotbraune Farbe. Entwicklung von Larven aus Ei zum Vollinsekt in 5 Stadien. Färbung der Larven eher gelbbraun, Form aber sehr ähnlich. Färbung nach dem Blutsaugen rot bis schwarz, deutliche Verdickung. Kälte wird gut vertragen, ebenso mehrere Wochen ohne Nahrungsaufnahme (gilt für erwachsene Tiere). Tagsüber kaum zu sehen da z.B. in Ritzen in Böden, Matratzen, hinter elektrischen Leitungsrohren, Bildern usw. versteckt. Es sind vorwiegend Schlafräume befallen, da andere Räume aber nicht ausgeschlossen werden können, ist die Bettwanzenbekämpfung in den kompletten Räumlichkeiten zu empfehlen.  


Vor allem bei Dunkelheit wandern die Bettwanzen zu den schlafenden Personen und weiteren Warmblütern wie Haustieren um Blut zu saugen. Der Saugvorgang dauert 5-10 Minuten, das hierbei eingespritze Speicheldrüsensekret ist toxisch und verursacht bis zu sieben Tage danach noch juckende Quaddeln. Die Wanzen (Larven und erwachsene Tiere) wandern - auch von entfernt liegenden Verstecken - zu den schlafenden Menschen und anderen Warmblütern (Haustiere), um Blut zu saugen. Stich des Vollinsektes und der Larven bevorzugt bei Dunkelheit. Blut wird etwa 5-10 Minuten lang gesaugt. Dabei eingespritztes Speicheldrüsensekret ist toxisch und ruft bei den meisten Menschen bis zu 7 Tagen später stark juckende Quaddeln hervor. Je nach Empfindlichkeit kann es sogar zu großflächigen Hautentzündungen, Störungen des Allgemeinbefindens und Beeinträchtigung des Sehvermögens kommen. Es kann sein, dass nur bestimmte Menschen eines Haushalts betroffen sind, andere überhaupt nicht. Bei stärkerem Befall ist ein unangenehmer süßlicher Geruch wahrzunehmen.




Heimchen

(Acheta domesticus)

Körperlänge ca. 20 mm, strohgelb mit lederbrauner Zeichnung. Ist wie die verwandten Feldgrillen und Heuschrecken zu kleinen Sprüngen fähig. Liebt feuchte, dunkle und gleichzeitig warme Schlupfwinkel in Häusern (z.B. Küche, Keller…). Sie sind Allesfresser wobei die Suche nach Nahrung nachts erfolgt, tagsüber verstecken sie sich. In den wärmeren Monaten leben sie im Freiland und vermehren sich dort, gerne z.B. auf Müllplätzen.


Verursachte Fraßschaden eher gering, allerdings werden befallene Nahrungsmittel mit Kot und leeren Larvenhäuten verunreinigt.

Befallsermittlung durch Klebefallen. Unterschiedliche Behandlungsmethoden sind möglich, z.B. Nebelpräparate, Gele und Stäube.




Silberfischchen

(Lepisma saccharina)

Körperlänge bis ca. 1,2 cm. Keine Flügel, bevorzugen Dunkelheit,  silbergraue Farbe. Entwicklung bei Zimmertemperatur etwa 1 Jahr, maximales Alter zwei Jahre. Typischer Weise in Speisekammern, Küchen, Badezimmern zu finden, da Feuchtigkeit für Lebensweise erforderlich. Als Nahrung werden kohlenhydratreiche Stoffe wie Zuckerwaren, Kleister und Klebstoffe bevorzugt. Auch z.B. Kunstfasergewebe, Lederwaren und Bucheinbände werden durch sie geschädigt.




Hausmilbe

(Glycyphagus domesticus)

Die Hausmilbe ist aufgrund ihrer Größe nur unter dem Mikroskop zu erkennen (nur ca. 0,5 mm). Sie hat eine weißliche Farbe und  verfügt über acht  Beine. Hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen in Verbindung mit Schimmelbildung fördert die Vermehrung. Die noch etwas kleinere Hausstaubmilben (Dermatophagoides) mit einer Größe von 0,2 - 0,4 mm kann Hauterkrankungen und Asthma verursachen und ist bei vielen Allergikern wohlbekannt. Anzutreffen sind sie u.a. in Polstermöbeln und Betten.



Staublaus

(Lepinotus sp.)

Körperlänge 1-2 mm, meist hell, gelegentlich aber auch  dunkel gefärbte Exemplare. Nicht alle haben Flügelschüppchen. In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit verursachen sie Schabefraß an Papierwaren, wie z. B. Bücher, Akten, Tapeten. In frisch tapezierten oder feuchten Neubauwohnungen kommt es oft zur Massenvermehrung; sie fressen dort den kaum sichtbaren Schimmelpilzrasen von der Tapete ab. In zu feucht gelagerten, muffigen Lebensmitteln erfolgt eine sehr starke Vermehrung, die den Verderb beschleunigt. Auch Textilien und Matratzenfüllungen können beschädigt werden.



Steinmarder

(Martes foina)

Ausgewachsene Tiere erreichen eine Körperlänge von 40 bis 50 cm, bei einer

Schwanzlänge von 20 bis 30 cm. Im Vergleich zum Baummarder etwas kleiner. Der Steinmarder bekommt zwischen 1,1 und 2,3 kg auf die Wange. Es sind Färbungen von dunkelbraun bis zu hellem graubraun zu beobachten. Eine weiße oder beige Kehlzeichnung beginnt am Kinn und verläuft bis zur Brust. Die Gliedmaßen sind relativ kurz. Die Paarungszeit des Steinmarders startet im Hochsommer, die eigentliche Schwangerschaft findet erst im folgendem Frühjahr statt.


Nach einer Tragezeit von etwa 4 wochen bringen die Weibchen zwischen zwei und sieben Junge zur Welt. Die Jungen bekommen die ersten Jagdtechniken nach zwei Monaten von der Mutter beigebracht. Nach dem ersten Sommer sind sie

selbstständig. Marder können in freier Natur bis zu zehn Jahre alt werden, wobei das durchschnittliche Alter weniger als die Hälfte beträgt.


Der Steinmarder bevorzugt lichte Laubwälder und felsige Stellen in Bergregionen als Lebensraum. Er kommt aber auch verstärkt in Städten auf, wo Dachstühlen, Scheunen oder Hohlräumen von Fahrzeugen als Höhle benutzt. Er nagt gerne an Kabeln und Schläuchen, diese sind dann leider nicht mehr zu gebrauchen. Der Steinmarder ist ein Allesfresser, wobei er Lebendbeute favorisiert.

Seine Ernährung richtet sich nach Jahreszeit und Beutevorkommen. Bis auf die Paarungszeit ist der Steinmarder ein Einzelgänger. Aktiv ist er vornehmlich nachts.


Steinmarder

Standorte